Immobilienwissen

Immobilien RheinMain

Gebäude immer vor Ablauf der Gewährleistung überprüfen!

Sonst kann es teuer werden!

Wenn Sie nicht selbst sachverständig sind, ziehen Sie einen Bausachverständigen zu Rate.

Auch wenn die durchgeführte Bauabnahme mängelfrei war, können im Laufe der Zeit Gewährleistungsmängel auftreten. Sind Sie in der Lage, diese Mängel zu erkennen?

Die gesetzliche Gewährleistungsfrist für Baumaßnahmen beträgt je nach Vertrag 4 oder 5 Jahre. In dieser Zeit sind Auftragnehmer verpflichtet, Baumängel zu beseitigen. Für den Bauherren kostenfrei. Nach Ablauf der Gewährleistungsfrist ist in der Regel nichts mehr zu machen.

Was ist zu tun? Vor Ablauf der Gewährleistungsfrist ist die Immobilie durch einen Bausachverständigen zu begehen. Dabei festgestellte Mängel sind gegenüber den Auftragnehmern geltend zu machen. Die Beseitigung der Mängel ist durch einen Bausachverständigen zu überwachen. Die neuen Gewährleistungsfristen für die Mängel-Beseitigungs-Arbeiten sind festzulegen und zu überwachen.

Wir beraten Sie professionell. Telefon 06031 – 684 55 78

Dachterrassen und Balkone können als Wohnfläche gelten

Vermieter dürfen bei älteren Mietverträgen nach freiem Ermessen bis zur Hälfte der Flächen zur Wohnung rechnen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) für Mietverträge entschieden, die vor 2004 geschlossen wurden (Az. VIII ZR 86/08). Eine Anrechnung der Terrassenfläche zu einem geringeren Anteil ist möglich, wenn die Mietparteien dies vereinbart haben oder es vor Ort so üblich ist.

Für Mietverträge, die ab 2004 geschlossen wurden, sieht die Rechtslage anders aus. Für diese Verträge gilt die Wohnflächenverordnung, wonach Vermieter Balkon- und ­Terrassenflächen in der Regel nur zu einem Viertel auf die Miete anrechnen dürfen. Nur wenn es sich zum Beispiel um einen Balkon mit besonders guter Lage handelt, kann mehr als Wohnfläche angerechnet werden, höchstens die Hälfte der Balkonfläche.

Deshalb: Überprüfen sie Ihre Mietverträge!

Wir beraten Sie professionell. Telefon 06031 – 684 55 78

Erbschaft? Steuerbefreiung für selbst genutztes Wohneigentum

Im Erbschaftsfall ist selbst genutztes Wohneigentum komplett von der Steuer befreit, wenn Ehepartner oder Kinder weiter im Haus wohnen. Für Kinder gilt die Auflage, dass die Wohnung nicht größer als 200 m² sein darf. Aufgrund der im neuen Bewertungsgesetz geregelten typisierenden Bewertungsverfahren lässt es sich nicht vermeiden, dass die ermittelten Werte in besonders gelagerten Fällen über den tatsächlichen Wert eines Grundstücks hinausgehen. Damit sich die vereinfachte Grundbesitzbewertung für den Steuerpflichtigen nicht nachteilig auswirkt, kann er mittels eines Gutachtens nach dem neuen § 198 BewG gegenüber dem Finanzamt nachweisen, dass der Wert am Bewertungsstichtag niedriger ist als der nach den Bewertungsvorschriften ermittelte Grundbesitzwert.

Deshalb: Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater!

Wir beraten Sie professionell. Telefon 06031 – 684 55 78

Weitere Immobilien-Infos werden folgen.